Speed Rating | "To Kill A Kingdom" von Alexandra Christo

★★☆☆☆ | 358 Seiten | gelesen auf Englisch | erschienen am 06.03.2018 bei Hot Key Books
In dieser Neuerzählung der kleinen Meerjungfrau wird die Sirene Lira von ihrer Mutter, der Königin des Meeres, als Strafe in einen Menschen verwandelt. Um sich von diesem Fluch zu befreien, muss Lira ihrer Mutter das Herz des Sirenenjägers (/Piraten/Prinzen) Elian bringen. Doch als die beiden aufeinander treffen, entspinnt sich eine ganz neue Geschichte.

Pro

  • Der Humor! Wie Elian und Lira sich die ganze Zeit in kleinen Wortgefechten bekriegen, war genau mein Ding.
  • In den Erbreihenfolgen der Königreiche wurden ohne Diskussionen die Frauen mitberücksichtigt. Loved that.
  • Der Schreibstil geht an den meisten Stellen locker leicht runter.
  • Nicht nur Elian und Lira haben Charakterentwicklung geschenkt bekommen, sondern auch die Nebencharaktere!!!!!!

Neutral

  • Ich konnte die Geschichte von vorne bis hinten vorhersagen, nachdem ich nicht mal die Hälfte des Buchs gelesen hatte. (Wen interessiert, was ich dazu zu sagen hatte, darf gerne in meinen Instagram-Highlights vorbeischauen: hier)

Contra

  • Erst hat der Aufbau der Romance super lange gebraucht und dann ging alles auf einmal und wurde für mich nicht zufriedenstellend dargestellt.
  • Insgesamt hatte das Buch ein sehr seltsames Pacing. 300 Seiten lang ist nichts passiert (und wenn, dann war es sehr straight forward) und dann ist auf den letzten 50 Seiten auf einmal alles passiert.
  • Am Ende hätten mir die Charaktere wirklich nicht egaler sein können.
  • Beim Lesen werden in meinem Kopf immer Bildergeschichten erzeugt. Das hat bei diesem Buch überhaupt nicht funktioniert, weil vor allem die Kampfszenen so schlecht geschrieben waren, dass sie für mich überhaupt keinen Sinn ergeben haben. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie all das möglich sein soll. (Wie die Sirenen in den Kampfszenen kämpfen konnten, ist mir immer noch völlig unklar.)
  • Entsprechend haben mir auch an allen Ecken und Enden das Worldbuilding und die Erklärung des Magiesystems gefehlt, wodurch ich mit fortschreitendem Lesen verwirrter und verwirrter wurde.

Fazit

To Kill A Kingdom ist ein sehr vorhersehbares Buch, das mein Kopfkino leider völlig ausgeschaltet hat. Außerdem hätte ich mir mehr/eine besser ausgearbeitete Romance zwischen den beiden Protagonisten gewünscht. Ausnahmweise glaube ich nämlich, dass etwas mehr Romance dem Buch gut getan hätte.

Für wen?

Für alle, die (anders als ich) nicht mit der Erwartung reingehen, eine Liebesgeschichte zu bekommen. Denn das ist dieses Buch schlicht und ergreifend nicht. Und für alle, die sich sehr langsam entspinnende Geschichten mögen.


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