Rezension* | "Bound To Suffer" von Jay El Nabhan

★★★★☆ | 380 Seiten | erschienen am 27.09.2018 bei Hawkify Books
Vielen Dank an Hawkify Books für das Rezensionsexemplar
Was mich von Beginn an fasziniert hat; wir begleiten in Bound To Suffer eine äußerst untypische Protagonistin, denn Demetria ist alles andere als sympatisch. Sie ist die Erstgeborene, die Schöpferin der Vampire und möchte die Herrschaft über die Vampirwelt an sich reißen, wofür sie eine Armee der Dunkelheit bildet und im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht.

Demetria ist bereit. Bereit zu töten. 
Bereit zu kämpfen. Bereit, den Thron zu besteigen.

Zu Beginn brauchte ich ein bisschen Zeit, um mich in die Geschichte rein zu finden. Die Kapitel werden aus unterschiedlichen Sichten geschrieben und spielen teils in der Vergangenheit, sowie in verschiedenen Ländern, was mir anfangs wirklich den Durchblick erschwert hat, doch wenn man erstmal in der Geschichte drin ist und die Charaktere zuordnen kann, bessert sich dies schnell.

Der düstere Erzählstil der Autorin ist einzigartig und fesselnd, was das Buch besonders macht. Man hat das Gefühl, dass die einzelnen Charaktere allesamt perfekt ausgearbeitet sind, Ecken und Kanten haben und findet keinen einzigen Stereotypen wieder, was ich sehr genossen habe. Auch die Storyline an sich ist einzigartig und mit keinem anderen Buch, welches ich in der letzten Zeit gelesen habe, vergleichbar. Die Spannung ist fast durchgehend enorm hoch und man erfährt jede Menge Details aus verschiedenen Blickwinkeln.

Alles in allem muss ich zugeben, dass ich nicht damit gerechnet hätte, eine SO düstere Geschichte vorzufinden, auch wenn man dies bereits beim Anschauen des Covers (welches den Inhalt übrigens grandios widerspiegelt) erahnen kann. Wer leicht besaitet ist, sollte sich definitiv überlegen, ob das Buch etwas für ihn ist, denn die blutigen Szenen häufen sich und ich musste das ein oder andere mal schlucken, weil mir einzelne Charaktere leid getan haben.
Dark Fantasy trifft es bei Bound To Suffer perfekt!

Wegen der anfänglichen Schwierigkeiten ziehe ich in der Gesamtbewertung einen Punkt ab, was trotzdem noch 4 von 5 Sternen für einen wahnsinnig vielversprechenden Reihenauftakt bedeutet!

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