Jahreshighlights | Welche Bücher ich im letzten Jahr geliebt habe

Zu Beginn des neuen Jahres stellen ja so gut wie alle Blogger ihre Jahreshighlights aus dem letzten Jahr vor und auf diesen Zug möchte ich natürlich auch aufspringen. Ich habe im Jahr 2018 in ganz verschiedenen Genres gelesen, mich auch mal aus meiner Komfortzone heraus bewegt und dadurch ganz besondere Bücher entdeckt. Daher sind auch meine Jahreshighlights ziemlich vielseitig und bestehen nicht ausschließlich aus meinen heiß geliebten Fantasybüchern (obwohl ein paar hiervon nicht fehlen dürfen).


Als erstes möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen; Der Tätowierer von Auschwitz hat mich beeindruckt, wie kein anderes Buch im letzten Jahr. Wir begleiten Lale, der in Auschwitz als dafür zuständig ist, die neuen Häftlinge zu tätowieren, wobei er Gita kennen und lieben lernt. Es handelt sich hierbei um eine Biografie in Romanform und ich kann immer noch nicht glauben, dass diese Geschichte sich wirklich so abgespielt hat. Unfassbar, wie viel Leid die Menschen damals ertragen mussten und trotzdem ich das Buch so herzerwärmend und die Liebesgeschichte einzigartig. Lange habe ich nicht mehr so viel geweint, wie nach der Beendigung dieses Buches. Ein Must-Read!

Das Herz der Kämpferin hat mich sehr beeindruckt, da ich noch nichts ähnliches im Bereich Jugendfantasy gesehen habe. Wir begleiten die Kämpferin Eelyn, Tochter eines Wikinger Clan Führers, die ihren totgeglaubten Bruder an der Seite ihres Feindes kämpfen sieht. Ein Verrat! Sie selbst würde niemals an der Seite ihres Feindes kämpfen, auch nicht für die Liebe oder das Überleben ihres Clans .. Ein Atemberaubendes Setting und die ein oder andere brutale Szene machen dieses Buch echt und besonders. Außerdem mochte ich den Aspekt, dass die Liebesgeschichte nur eine Nebenrolle gespielt hat und dabei so zart war - dafür wurde mehr Wert auf spannende Kampfszenen gesetzt, was dem Buch zugute kommt.

Kommen wir zu Onkel Montagues Schauergeschichten; ein Buch, dass aus jeder Menge gruseliger Kurzgeschichten besteht, die Onkel Montague seinem Neffen Edgar erzählt. Doch woher kennt er all die Geschichten und weshalb befinden sich in seinem Haus Gegenstände, die Edgar aus den Geschichten kennt?
Offiziell wird das Buch als Kinderbuch bezeichnet, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Klar, es gibt bestimmt einige Kinder, die dieses Buch mögen würden, aber bestimmt genauso viele, die nach dem Lesen kein Auge mehr zubekommen würden. Ich persönlich fand die Geschichten teils sehr angst einflößend und hatte nach jedem Kapitel ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Das wilde Herz der See hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Der Klappentext lässt vermuten, dass es sich mehr oder weniger um eine Nacherzählung von Ariel der Meerjungfrau handelt, doch es steckt viel mehr dahinter.
Lira, die Tochter der Meereskönigin, ist dazu verbannt jedes Jahr an ihrem Geburtstag das Herz eines Prinzen zu rauben. Doch Lira begeht einen Fehler, wofür ihre Mutter sie zur Strafe in einen Menschen verwandelt und ihr ein Ultimatum stellt: Bring mir das Herz von Prinz Elian. Ich mochte sowohl Lira, als auch Elian unglaublich gerne und habe die beiden gerne auf ihrer besonderen Reise begleitet.


Direkt zu Beginn des Jahres 2018 habe ich Der Winter erwacht (& Wenn der Sommer stirbt) förmlich verschlungen. Die Bücher sind der Wahnsinn und ein Muss für alle Jugendfantasy Fans! Die Sommerprinzessin Chamsin soll den Mann heiraten, der ihr Königreich mit ewigem Winter strafte und mit Krieg überzog. Lieber möchte sie sterben, als ihn zu heiraten. Doch als ihr Vater sie tatsächlich vor die Wahl stellt, kommt alles anders ..
Es handelt sich hier um Teil 1 & 2 (in der englischen Version ein Buch, im deutschen wurde die Geschichte gesplittet) einer, voraussichtlich, achtteiligen Reihe und ich kann nur hoffen, dass die weiteren Teile mit den beiden Büchern mit halten können und mich genauso verzaubern werden.


Im Dezember habe ich Ein Tag im Dezember gelesen und war hin und weg. Beim Lesen des Klappentextes hätte ich niemals erwartet, dass mich so eine tolle Geschichte erwartet, doch ich wurde eines besseren belehrt. Es handelt sich um Jack und Laurie, die sich nur für ein paar Sekunden sehen und verlieben. Ein Jahr später treffen sie sich wieder, doch mittlerweile ist Jack mit Lauries bester Freundin zusammen. Über zehn Jahre hinweg begleiten wir die beiden auf ihrem Weg - von Liebe auf den ersten Blick zu einer tiefen Freundschaft. Doch die Gefühle füreinander vergehen nicht.
Man kann sich den Ausgang der Geschichte von der ersten Seite an denken, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut. Spannend, witzig und auch tieftraurig!

Welche Bücher konnten euch im Jahr 2018 voll und ganz überzeugen?
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