Rezension* | "NOAM - Ein Junge, zwei Welten" von Christian Schröder

 | 236 Seiten | erschien am 16.09.2018 im Love Is All You Read Verlag
Mona und Jacob führen eine Bilderbuchbeziehung, doch leider bleibt ihre Ehe kinderlos. Als Jacob den Auftrag erhält in einer Adoptionsvermittlungsagentur vorbeizuschauen und Mona anschließend davon erzählt, beschließen die beiden, sich über eine Adoption zu informieren, wodurch schließlich Noam zu ihnen findet. Dieser entführt seine Adoptiveltern aus dem Alltag und nimmt sie mit auf eine fantastische Reise.

Mit "NOAM - Ein Junge, zwei Welten" veröffentlichten der Autor, sowie der Verlag ihren Debütroman und ich hatte die Möglichkeit, das Buch zur Verfügung gestellt zu bekommen. Vielen Dank!

„LOVE IS ALL YOU READ - der Name ist Verlagsprogramm. Bei uns wird sich alles um die Liebe drehen. Von der Liebe zwischen Menschen, über die Liebe zum Leben und zur Natur, bis hin zur Liebe zum Essen. Wir wollen besondere Bücher veröffentlichen. Mit besonderen Menschen: Unsere Autoren sind unsere Freunde. Ihre Geschichten sind unser Antrieb. Gemeinsam wollen wir unterhalten, zum Nachdenken anregen – und etwas erschaffen, das das Leben unserer Leser bereichert." Quelle

Zuerst einmal finde ich das Motto des Verlages einfach wundervoll, denn Liebe steckt in vielen alltäglichen Dingen, die wir oftmals außer acht lassen. Ich bin sehr gespannt auf weitere Projekte aus den verschiedensten Genres.

Aber kommen wir mal zum Buch. "Noam - Ein Junge, zwei Welten" ist viel mehr, als der Klappentext erahnen lässt. Das Buch enthält eine wichtige Message, die der Autor sehr dezent rüber bringt, ohne dass man den erhobenen Zeigefinger vor sich sieht. Die Geschichte regt zum Nachdenken an, lässt das Herz aufgehen und macht einfach Spaß zu lesen.

Zu Beginn der Geschichte vermutet man ein eher alltägliches Buch. Die Protagonisten, Mona und Jacob, sind genervt von ihren Jobs, ausgelaugt und oft schlecht gelaunt, doch nach und nach ändert sich alles und das Buch verwandelt sich in etwas Märchenhaftes. Noam hält den beiden vor Augen, was im Leben wirklich zählt und entpuppt dabei einzigartige Fähigkeiten.

Zum Ende des Buches wird die Sichtweise geändert und wir erfahren die Geschichte von Taio, die meiner Meinung nach gut und gerne etwas kürzer hätte ausfallen können. Daher bekommt das Buch von mir einen Stern abgezogen und natürlich trotzdem eine Leseempfehlung.